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Hösnuva - och nu?

Lästid 2 Protokoll

Was ist Heuschnupfen? Viele können hiervon ein Lied singen: Tränende Augen, gerötete Bindehaut, Jucken, unablässiges Nießen, eine laufende Nase und dadurch gegebene Atembeschwerden sind die hauptsächlich beobachteten Symptome.

Warum ist das so?

Pollen sind die Auslöser dafür, das ist zumeist bekannt. Über Augen- und Nasen-Schleimhäute gelangen sie in den Körper.
Die Pollen docken an Rezeptoren im Gehirn an. Ein etwas zarter besaitetes Immunsystem erkennt die Eindringlinge und schlägt sogleich Alarm, während ein solides sich nichts weiter daraus macht, sie schlicht ignoriert.
Im Alarm-Fall beginnen daraufhin die Augen zu tränen, die Nase läuft, beides mit dem Ziel, die Pollen gleich am Ort der Landung fortzuspülen, während das Nießen sie mit bis zu 160 km/h auch aus den tieferen Atemwegen hinaus katapultiert.

Pharma …

Die Pharmazie hat dagegen Anti-Histaminika im Programm, die genau diese Rezeptoren besetzen. Landende Pollen finden die meisten somit bereits besetzt vor und die lästigen Symptome bleiben weitestgehend aus. Je höher die Dosierung, desto mehr Rezeptoren werden verlässlich besetzt und die Symptomatik entsprechend abgeschwächt.
Solche Anti-Histaminika haben i.d.R. den Nachteil, dass viele Menschen davon müde werden, was wiederum die Fähigkeit Maschinen zu bedienen oder Fahrzeuge zu führen beeinträchtigt, von anderen organbelastenden Nebenwirkungen abgesehen.

… oder Natur

Auch ätherische Öle besitzen die Eigenschaft, an Rezeptoren anzudocken, jedoch nebenwirkungsfrei. So z.B. Lavendel, Pfefferminze und Zitrone.
Allein schon ein Riechen an ätherischen Ölen führt zu einem Nachweis deren Moleküle binnen 22 Sekunden im Gehirn, zwei Minuten im Blutkreislauf und 20 Minuten in jeder Körperzelle. Ebenso wirken sie, wenn sie auf Hautareale aufgetragen oder auch, in Kapseln eingenommen werden (sofern das jeweilige ätherische Öle für die innerliche Einnahme, also als Nahrungsmittel zugelassen ist).

Zubereitung

Wer also nicht der Fan der oralen Einnahme der puren Tropfen ist, kann sich eine Mischung der o.g. Öle in einem Trägeröl, z.B. Öliven-Öl, das zudem entzündungshemmend, sowie cholesterinsenkend wirkt, herstellen und diese Mischung mit einer Pipette in Kapseln verfüllen.
Das ist einfacher, als von jedem Öl einen Tropfen in eine geöffnete Kapsel zu geben und dann mit Olivenöl aufzufüllen. Zudem hat man so seine perfekte Mischung immer schon parat, wenn die vorbereiteten Kapseln zur Neige gehen.

Bei den Kapseln darauf achten, dass es keine(!) magensaftresistenten sind, die ihren Inhalt erst im Darm freigeben, denn man möchte ja, dass die Wirkung schnell eintritt.

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